Damals, als das Verlagshaus Marvel das (Comic-)Universum neu ordnete, waren alle Dinge noch beieinander, und es stellte kein Problem dar, dass Spider-Man bei den Avengers mitmischte. Oder die Fantastic Four gemeinsam mit den X-Men gegen manch eine übermächtige galaktische Bedrohung zu Felde zogen.
Im Kino-Zeiten ist aber alles anders, und längst ist die ehemals einheitliche Marvel-Welt zersplittert. Mehrere Studios halten oder teilen sich inzwischen die Lizenzen an den Figuren oder Teams. 20th Century Fox besitzt die Rechte gleich an zwei Superheldengruppen. Und beide werden 2014 respektive 2015 wieder an den Start gehen. Wäre es da nicht längst überfällig, zumindest diese beiden Universen verschmelzen zu lassen?
Comic-Autor Mark Millar (Wanted, Kick-Ass), der bei Fox die Position eines kreativen Beraters innehat, äußerte nun, dass es keine Frage sein sollte, in Zukunft den einen oder anderen Charakter im jeweils anderen Team vorbeischauen zu lassen. Warum sollte auch ein Reed Richards schließlich einem Charles Xavier nicht einfach mal einen Freundschaftsbesuch abstatten oder Xavier bei einem Upgrade des Cerebro helfen. Schließlich ist Richards das größte wissenschaftliche Genie im Marvel-Universum - vielleicht sogar noch vor Tony Stark.
Inwieweit das nun bereits X-Men: Days of the Future Past, der bei uns am 22. Mai 2014 startet und den am 5. März folgenden Fantastic Four-Reboot, betreffen könnte, bleibt zunächst abzuwarten. Es wäre aber zu schon (in naher Zukunft) einmal Wolverine und das Ding gemeinsam die große Leinwand rocken zu sehen.
Quelle: Moviemaze.de
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