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  • Enterprise 3x05: Impulse

    Impulsiv
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    • TheOssi
    Als sie ein schwer beschĂ€digtes vulkanisches Schiff in einem Asterioidenfeld betreten, mĂŒssen Archer und sein Außenteam herausfinden, dass sich die ĂŒberlebenden Crewmitglieder in gewaltĂ€tige, zombieartige Kreaturen verwandelt haben. Als auch T'Pol beginnt sich zu verĂ€ndern, beginnt fĂŒr das Team ein Kampf gegen die Zeit, um die Vulkanierin nicht fĂŒr immer zu verlieren...
    Titel:Impulse
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    057: Impulse
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    GrĂ¶ĂŸe: 2,60 Mb

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    Episode:057
    DE Airdate:12.12.2004
    US Airdate:08.10.2003
    Buch:Jonathan Fernandez (teleplay)
    Jonathan Fernandez & Terry Matalas (story)
    Regie:David Livingston
    Gaststars:Sean McGowan als Hawkins


    Inhalt

    Auf ihrer Suche nach den Xindis dringt die Enterprise tiefer in den Delphic Expanse ein. WĂ€hrend man sich all der Anomalien annimmt, sie untersucht und katalogisiert, wird ein Notsignal aufgefangen, welches von einem vulkanischen Schiff, der Selaya, stammt. Es ist jenes Schiff, auf welchem T'Pol diente, bevor sie ihre Arbeit mit den ErdstreitkrĂ€ften aufnahm. Mit einem Shuttlepod fliegen Archer, Reed, Hawkins und T'Pol in ein Asteroidenfeld, wo man das schwer beschĂ€digte Schiff findet. Auf der Selaya findet man Unheimliches vor: in ihrem körperlichen Aussehen stark verĂ€nderte Vulkanier, welche paranoides Verhalten an den Tag legen und unseren Freunden den Weg zurĂŒck zum Shuttle versperren.

    Das Team kĂ€mpft sich zur Krankenstation durch. Reed, behandelt eine Wunde, welche ihm von Hawkins zugefĂŒgt wurde und anschließend versteckt man sich in einem Durchgang, wo man versucht von T`Pol möglich Optionen zur Flucht und Kontaktaufnahme mit der Enterprise zu erhalten. Doch bei T'Pol zeigen sich schon dieselben Symptome, welche man bei den anderen Vulkanier feststellen kann: paranoides Verhalten, welches in gewaltigen Aktionen resultiert.

    Zwischenzeitlich versuchen Tucker und Mayweather einige Gesteinsproben mit dem Transporter zur Enterprise zu bringen. Es stellt sich heraus, dass die Asteroidenbrocken Trellium-D enthalten, doch durch einige Transporterfehler ist man gezwungen, ein Shuttle zum Asteroidenfeld zu bringen und das Trellium direkt vom Asteroiden zu fördern. Man hat Erfolg, doch eine Anomalie und die daraus resultierende Kollision mit einem Asteroiden, fĂŒgt dem Shuttle schweren Schaden bei. Als es Archer gelingt, die Enterprise zu kontaktieren, erfĂ€hrt er, dass man mindestens zwei Stunden benötigt um das beschĂ€digte Shuttle zu reparieren. ZusĂ€tzlich sendet er Scans von T'Pol und den Vulkaniern zu Dr. Phlox. Dieser findet heraus, dass die Vulkanier unter neurologischen SchĂ€den leiden, welche durch das Trellium-D verursacht worden sind. Da es nun wichtig ist, T'Pol sofort einer Behandlung zu unterziehen, befiehlt Archer das Energiesystem der Selaya zu ĂŒberlasten, um dadurch die SchutzwĂ€lle zu sprengen. T'Pol gibt jedoch zu bedenken, dass dies den Reaktor zerstören könne. Sie beschuldigt Archer, alle Vulkanier töten zu wollen, da sie sich weigert zu glauben, dass sie bereits am sterben sind. Sie zieht eine Waffe und bedroht Archer, es gelingt ihm jedoch, sie auszuschalten.

    Die darauf folgende Flucht erweist sich als riskant, es gelingt jedoch zurĂŒck zum Shuttle zu gelangen, nur um daraufhin festzustellen, dass eine weitere Flucht unmöglich ist: Die Andockklemmen sind blockiert.

    Hilfe naht durch Tucker, der das zweite Shuttle reparieren konnte und unsere Freunde aus der misslichen Lage befreit. Beide Shuttles entkommen rechtzeitig, bevor die Selaya explodiert.

    Nachdem sich T’Pol einigermaßen erholt hat, erzĂ€hlt Archer ihr von dem Trellium-D und das dies die Ursache fĂŒr ihr Verhalten und das der anderen Vulkanier war. T’Pol gibt zu bedenken, dass er um jeden Preis die Enterprise schĂŒtzen muss und somit sie auf dem nĂ€chsten bewohnten Planeten aussetzen möge, dies wird jedoch vom Captain der Enterprise abgelehnt.

    Sie findet sich spÀter als Gefangene auf der Selaya wieder, zusammen mit ihren paranoiden Artgenossen, dies stellt sich jedoch nur als Albtraum heraus, aus welchen Dr. Phlox sie befreit.

    Kritik

    Obwohl Stories mit Gespensterschiffen nichts Neues bei Star Trek sind (siehe die Episode „Oasis") weicht „Impulse" vom herkömmlichen Schema ab. Die dĂŒstere AtmosphĂ€re, der noch gĂ€nzlich unbekannte Delphic Expanse, das Schiff selbst liefern einen nahezu surrealen Einblick in die Bandbreite, welche ENTERPRISE unterworfen ist. Und ja, sie verschafft sich Eindruck, was nicht unbedingt an der Thematik, sonder an der wie immer exzellenten schauspielerischen Leistung, sowie der Inszenierung liegt. WĂ€hrend „Oasis" noch mit herkömmlichen ErklĂ€rungen (Hologrammen) aufwartete, erfahren wir hier einen der wesentlichen GrĂŒnde, weshalb das vulkanische Schiff „außer Kontrolle" geraten ist. Zumindestens fĂŒgt sich das Bild sehr schön mit „The Expanse" zusammen, wie sonst auch die ĂŒbliche KontinuitĂ€t. Obwohl wie ĂŒblich in Star Trek wiederum nur ein Mineral oder eine sonstige Substanz, in diesem Fall ist es Trellium-D, als BegrĂŒndung herhalten muss, ich hĂ€tte lieber etwas anderes gesehen, zum Beispiel eine Geheimwaffe der Xindis, welche speziell fĂŒr Vulkanier konstruiert wurde, waren sie ja die ersten die den Delphic Expanse betreten haben oder eine sonstige ErklĂ€rung, welche man auch nicht unbedingt sofort abgeben mĂŒssen, nein, die Folge besticht durch Einblicke in die vulkanische Emotionswelt, wirken die vulkanischen Zombies doch unrealistisch, da wir mit Vulkanier ja immer eine Rasse assoziieren, welche den perfekten Weg der Kontrolle ĂŒber die GefĂŒhle entwickelten. Plötzlich verlieren sie die Kontrolle ĂŒber diese. Nein, hier sind sie total unwirklich dargestellt, was auch an der Leistung von Jolene Blalock liegt. Ist das einer der Wege, welche uns eine neue T'Pol zeigen möchte? Wie wird sie in Zukunft mit dieser neuen Erfahrung umgehen? Und schließlich, Vulkanier, die außer Kontrolle geraten sind, wirken seit dieser Folge fĂŒr mich noch unheimlicher als die Jem Ha'dar oder sonstige bekannte Feinde. Warum? Gerade wegen ihres atypischen Verhaltens. Das zerstörte Schiff, die Umgebung, ja selbst die Musik, welche mir sonst kaum auffĂ€llt, ließen ein ungewohntes, aber passendes Gesamtbild erkennen. Also doch etwas in manchen Teilen neuartiges, welches aus altbekanntem entstand.

    Doch was besonders hervorstach, ist die „Gewalt", welche ungewöhnlich fĂŒr Star Trek ist, und mir in dieser Folge besonders gemischt GefĂŒhle bescherte. Ich hoffe nur, wir sehen nicht stĂ€ndig Szenen wie diese, in welcher Vulkanier sich gegenseitig an die Kehle gehen. Alles in allem ist die Mischung aus Horror und SF gut gelungen und fĂŒgt sich in die bisherigen Folgen nahezu lĂŒckenlos ein. Nimmt man den Titel wörtlich „Impulse", so finden wir nicht gerade neue Impulse, doch mit „Anomaly" „Rajin" und „Extinction" finden sich AnsĂ€tze, welche meiner Meinung nach noch einige Folgen hinziehen werden, sodass wir in der Mitte der Staffel eventuell schon einen Höhepunkt erleben dĂŒrfen.

    WĂŒrde man mich fragen, was fehlt, so ist das nach wie vor der Mut, altbekannte Wege zu verlassen und Neues zu integrieren. Doch so ist es nun mal mit einem Handlungsbogen, dieser wird erst nach lĂ€ngerer Zeit erkannt und somit gibt es auch, auf erster Sicht hin, Episoden, welche „nichts sagend" sein mögen. Nun ist „Impulse" alles weitere als nichts sagend, sondern fĂŒgt ein weiteres Puzzleteil zum RĂ€tsel der Xindis hinzu. Die Effekte sind sehr gut gelungen und auch die Regiearbeit ist wie so oft aller erster GĂŒte. Man spĂŒrt in gewisser Hinsicht, die Serie ist dabei neue Wege zu gehen, wenn auch nur zaghaft. Vielleicht bin ich aber auch nur zu ungeduldig.

    Fazit: Eine gute Folge mit einer ausgewogenen Mischung von Horror und SF, guter Umsetzung und wiederum guten Effekten. SchwÀchen sind nur in der Thematik und der ErklÀrungsweise festzustellen, weshalb ich keine 8/10 geben möchte.


    Spaß:
    Action:
    Erotik:
    Spannung:
    Anspruch:

    Gesamt: 7,5/10 Punten


    Inhalt und Kritik von Oliver-Daniel Kronberger.

    Quelle: treknews.de
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    • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams mĂŒssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

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